Bundesregierung: Onlinesucht ist wichtiges Thema

Mai 6, 2008

Offizieller Drogenbericht kündigt Studienergebnisse noch 2008 an

Sabine Bätzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, hat in Berlin den Drogenbericht 2008 vorgestellt. Nur ein kleiner Absatz handelt von “Online- und Computersucht” - doch das Thema soll später im Jahr erneut auf die Agenda.

<!–
document.write(’<!
‘);
// –> <a href=”http://ad.doubleclick.net/jump/golem/artikel;kw=pol,inet,games,computersucht;tile=3;sz=300×250;ord=1210066786?” target=”_blank”><img src=”http://ad.doubleclick.net/ad/golem/artikel;kw=pol,inet,games,computersucht;tile=3;sz=300×250;ord=1210066786?” border=”0″ alt=”"></a>
“Die Online- und Computersucht ist ebenfalls ein wichtiger Bereich, der mehr und mehr an Bedeutung gewinnt und dem sich die Bundesregierung zukünftig verstärkt widmen wird”, steht im Drogenbericht der Bundesregierung, den die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing in Berlin vorgestellt hat. Bätzing war auch bei einer Expertenbefragung im April 2008 anwesend, in der sich der Kultur- und Medienausschuss des Bundestages vor allem mit den Themen Onlinespiele- und Onlinesexsucht auseinandergesetzt hat. Überraschend, dass der Drogenbericht das Thema jetzt weiter fasst und weder speziell “Spiele” noch “Sex” nennt.

Offenbar hat die bei der Expertenbefragung wiederholt geäußerte Warnung vor Schnellschüssen und die Forderung nach weiteren Untersuchungen Wirkung gezeigt. So steht im Drogenbericht auch, dass das Bundesministerium für Gesundheit “bereits erste Projekte und Studien in Auftrag gegeben” hat. Und: “Erste Studienergebnisse werden im Laufe des Jahres 2008 erwartet.”


Motion forderte Präventionsprojekte

März 10, 2008

Der Bundesrat lehnt eine entsprechende Motion von Viola Amherd ab und verweist auf geltendes Recht. Die von Viola Amherd in einer zweiten Motion geforderte Schaffung von “Jugendawards” für Präventionsprojekte lehnt die Landesregierung ebenfalls ab. Solche Preise müssten nicht auf Bundesebene sondern bürgernah in Gemeinden, Schulen und Nichtregierungsorganisationen verliehen werden.

NLZ 10.03.2008


Antwort der SIEA

Februar 18, 2008

Guten Tag Herr Büttler

Nur eine kleine Anmerkung bzw. Präzisierung, nicht zuletzt auch im Zusammenhang mit dem einleitenden Text auf unsere Antwort auf http://gamerspoint.wordpress.com:

Die SIEA ist nicht der Zusammenschluss der Hersteller von Onlinespielen, sondern der Hersteller von Spielkonsolen sowie der Hersteller und Verleger von Unterhaltungssoftware (PC- und Videospiele). Deswegen ist z.B. auch Ihre Aussage hinsichtlich Monatsgebühren nicht richtig.

Über die Initiativen und Massnahmen der SIEA hinsichtlich der Förderung der Medienkompetenz von Jugendlichen sowie deren Erziehungsberechtigten werden wir zu einem späteren Zeitpunkt informieren können.

Freundliche Grüsse

Peter Kuster


Antwort der SIEA (Spielkonzerne)

Januar 31, 2008

Anmerkung: Dies ist die erste Antwort auf meinen offenen Brief. Die SIEA ist die Swiss Interactive Entertainment Association. Sie ist der wichtigste Zusammenschluss der Hersteller von Online-Spielen. Homepage: www.siea.ch

Sehr geehrter Herr Büttler

Vielen Dank für Ihr Schreiben vom 28. Januar 2008 und Ihre Anfrage hinsichtlich eines Sponsoring-Engagements zugunsten des Gamers-Point-Projekts. Mit Interesse verfolgen wir Ihr Engagement im Bereich Prävention, da wir mit zahlreichen von Ihnen aufgeführten Argumenten, namentlich Verantwortungsbewusstsein und gesundes Konsumverhalten, einverstanden sind. Allerdings verstärkt die SIEA gegenwärtig die eigenen Aktivitäten im Bereich Prävention/Jugendschutz sowie Förderung der Medienkompetenz. Nicht zuletzt infolge begrenzter Ressourcen möchten wir unsere Anstrengungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf diese Massnahmen konzentrieren.

Wir bitten um Verständnis und wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Weiterführung der Gamers Point Projekte.

Freundliche Grüsse

Medienstelle SIEA

Peter Kuster


GAMERS POINT bald in Kriens?

Januar 28, 2008

Anfrage MMOG-Spielhersteller

Januar 26, 2008
GAMERS POINT Support verschickt Anfragen an die Hersteller von Online-Rollenspielen. Die Firmen sollen sich mitbeteiligen an Präventionsprojekten gegen die Sucht nach Online-Rollenspielen. In einer gegenseitigen Zusammenarbeit sollen entsprechende Jugendprojekte realisiert werden.
Link zu dem Originaldokument als PDF: offener Brief an Spielkonzerne (gekürzt)

China begrenzt Spielzeit

Januar 26, 2008

Artikel zu dem Thema wie der chinesische Staat das Problem Online-Spielsucht in den Griff zu bekommen sucht:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/101971/from/rss09

http://www.pressetext.ch/pte.mc?pte=050805028